Ich sah… Keijo!!!!!!!!

Von den wenigen Animes, die ich diese Saison angefangen habe, wollte ich als erstes Keijo!!!!!!!! im Marathon fertigsehen. Weil es nichts weniger als die „Rettung des Animes“ in dieser Saison war. Mädchen in Badeanzügen bekämpfen sich in bester Shounen-Manier mit ihren Brüsten und Ärschen mit völlig übertriebenen Kampftechniken, das Ganze garniert mit leichter Versautheit? Call me in, Baby!!!!!!!!

In 12 Episoden begleiten wir die achtzehnjährige Kaminashi Nozomi bei ihrer Ausbildung zur Keijo-Kämpferin. Dabei findet sie in ihren anfänglichen Zimmergenossinen Miyata Sayaka, Aoba Kazane und Toyoguchi Non gute Freundinnen – und wir unsere Protagonisten für diesen Anime. Natürlich sind wieder die üblichen Charakterklischees vertreten: die tapfer-lebendige Nozomi, die schüchterne Kazane, die tollpatschige Non und die mit sich hadernde Sayaka, die ihr jahrelanges Judo-Training für Keijo an den Nagel gehängt hat. Mühsam trainieren alle Anwärterinnen ihre Körper und Taktiken, schließlich will man noch ins Elite-Team kommen, bevor der Landeswettkampf zwischen der West- und Ost-Keijo-Schule ansteht.

Überrascht hat mich dabei etwas, dass eigentlich nur für Sayaka eine Art Backstory vorhanden ist, die auch eine Rolle spielt. Hinsichtlich der Story ist Keijo!!!!!!!! also etwas flach; es ist eine typische Shounen-Story, bei der Hindernisse überwunden werden und der Weg das Ziel ist – und der Weg ist in diesem Anime effektvoll und, niemals passte es besser, wohlproportioniert gestaltet. Was andere Animes als Fanservice bieten, steht hier voller Absicht im Mittelpunkt: Anime-Tiddies und -Ärsche. Die Idee eines Kampfsports mit sekundären und tertiären weiblichen Geschlechtsmerkmalen ist eigentlich die logische Schlussfolgerung der letzten Jahre, sodass es mich wundert, dass niemand zuvor darauf gekommen ist. Produktionsstudio Xebec ist sich des stumpfen Alleinstellungsmerkmals ihres Animes wohl bewusst, aber einer muss es ja machen – sonst macht es ein anderer! Sie verpacken die „Ecchi“ in viel Humor, unterhaltsame Kämpfe und Heile-Welt-Charaktere – sind sich aber auch nicht zu schade, angesichts des Themas, wegen dem ein Großteil der Zuschauer wohl „einschaltet“, ab und zu die ein oder andere perverse Szene einzustreuen, die aber nie explizit wird. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob dieser Anime etwas für Kinder wäre.

Ich habe mich jedenfalls trotz etwas flacher Story und Charakterentwicklung gut unterhalten gefühlt und gebe Keijo!!!!!!!! bei MyAnimeList 9 von 10 Punkten.

Ein Punkt davon geht auf das Konto des grandiosen Openings.

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